# DMS-Anbindung im Autohaus Welches System einen KI-Agenten wirklich hineinlässt

*Quelle: https://www.digistaff.de/ratgeber/dms-autohaus-ki-anbindung-carlo-locosoft.html*

> CARLO, Loco-Soft, VaudisX und WERBAS im Vergleich: Welche DMS-Schnittstellen KI-Agenten zulassen, wie die Anbindung läuft und was Hersteller selbst bieten.

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DMS und Schnittstellen · aktualisiert 5. August 2026

Bevor Sie über einen Chatbot oder einen Telefonassistenten nachdenken, entscheidet eine
einzige Frage darüber, ob das Ganze im Alltag trägt: Kommt das neue System an Ihre
Kunden- und Fahrzeugdaten heran? Diese Übersicht sagt für die gängigen
Autohaus-Systeme, wo eine Anbindung möglich ist, über welchen Weg sie läuft und wo
ich es noch nicht sicher weiß.

Von Ronny Schumann · DIGISTAFF Berlin
·
Lesezeit ca. 9 Min.

RS

Kurzantwort:

Von den gängigen Autohaus-Systemen beschreiben derzeit zwei ihre Schnittstelle
öffentlich. VaudisX von T-Systems bietet eine Programmierschnittstelle, die nach
Angaben des Anbieters im Volkswagen-Umfeld bislang einmalig ist. WERBAS hat seine
REST-Spezifikation offengelegt, die Nutzung setzt ein kostenpflichtiges
Entwicklerpaket voraus. Loco-Soft beschreibt seinen Weg nicht öffentlich, hat aber
auf Anfrage zwei Standardwege für Fremdanbieter genannt: die Datenbank lesend und
einen Webservice in beide Richtungen, der auch Auftrags- und Termindaten führt.
Vorbedingung ist eine Vertraulichkeitsvereinbarung. Bei allen übrigen Systemen
führt der Weg über eine direkte Anfrage.

Ronny Schumann · [Gründer DIGISTAFF](https://www.linkedin.com/in/ronny-schumann)

14 Jahre Autohaus- und B2B-Vertrieb, ehem. SEAT Topverkäufer. Spezialisiert auf KI-Agenten für Werkstatt- und Autohausbetriebe in Deutschland.

Ohne Zugang zum DMS bleibt jede neue Anwendung eine Insel neben dem Tagesgeschäft. Bild: KI-generiert

## Warum kommt diese Frage vor der Tool-Frage?

Ein Anbieter zeigt Ihnen einen Chatbot, der Termine annimmt. Sieht gut aus, kostet
überschaubar, ist schnell eingerichtet. Zwei Monate später steht er neben Ihrem
Werkstattkalender statt darin, und die Serviceassistentin tippt jeden Termin ein
zweites Mal ab. Das ist keine Automatisierung, das ist eine zusätzliche Baustelle.

Der Punkt, an dem sich das entscheidet, liegt nicht beim Chatbot. Er liegt beim DMS.
Kunden, Fahrzeuge, Aufträge und Termine liegen dort, und ob eine neue Anwendung
hineinschauen und hineinschreiben darf, bestimmt der DMS-Hersteller, nicht der
Anbieter des Agenten.

Deshalb ist die erste Frage nie „welches Tool", sondern „was lässt mein System zu".
Für diese Übersicht habe ich zwei Arten von Quellen zusammengetragen. Erstens die
öffentlichen Angaben der DMS-Hersteller selbst. Zweitens die Schnittstellenübersicht
des Werkstatt-Terminplaners **1-wtp** (pce Consulting), der als
Fremdanbieter für jedes angebundene System einzeln offenlegt, welche Funktionen
tatsächlich laufen und welche Zusatzschnittstelle dafür nötig ist. Das ist die
ehrlichere Quelle, weil sie aus der Praxis kommt und nicht aus dem Prospekt.
Wo nichts öffentlich steht, schreibe ich das hin, statt zu raten. Alle Quellen mit
Abrufdatum stehen am Ende des Beitrags.

## Die Übersicht: welches System, welcher Weg

Stand August 2026, nach öffentlich zugänglichen Angaben. Die Einträge
„nicht öffentlich beschrieben" sind bewusst so stehen geblieben. Sie bedeuten nicht,
dass nichts geht. Sie bedeuten, dass man fragen muss.

| System (Anbieter) | Schnittstelle für Fremdsysteme | Weg |
| --- | --- | --- |
| **VaudisX** (T-Systems) | ja, öffentlich beschrieben | Antrag beim Anbieter, einmalige Kosten trägt der anbindende Anbieter, Nutzung nur lokal im Betrieb |
| **WERBAS** (Werbas/KSR) | ja, REST, Spezifikation offengelegt | Entwicklerpaket, kostenpflichtig |
| **Loco-Soft** | ja, zwei Standardwege, nicht öffentlich dokumentiert | Datenbank lesend oder Webservice in beide Richtungen, nach Vertraulichkeitsvereinbarung |
| **CARLO** (incadea) | nicht öffentlich beschrieben | Anfrage beim Hersteller |
| **ec@ros, TOPCOnew** (imaweb) | Partnerprogramm vorhanden, lesender Zugriff einzurichten | über das Partner-Ökosystem |
| **Dracar+, Optima21** (Keyloop) | nicht öffentlich beschrieben | Anfrage beim Hersteller |
| **EUROPLUS, FORMEL1** (CARDIS-Reynolds) | Zusatzschnittstelle nötig, sobald geschrieben wird | kostenpflichtig über den Anbieter |
| **KfzPilot** (attRiBut) | Zusatzschnittstelle für die Auftragsanlage nötig | über den Anbieter |
| **werwiso, werwismart** (Betzemeier) | lesender Zugriff, vom Hersteller einzurichten | über den Anbieter, bei Konzernmarken teils über den DMS-Backbone |
| CDP, KFZWIN, MACS, P2, WinQuick | nicht öffentlich beschrieben | Anfrage beim Hersteller |

Diese Übersicht wird fortgeschrieben. Wo „nicht öffentlich beschrieben" steht, frage ich
die Hersteller nacheinander an und trage die Antworten hier nach.

## Die drei Wege in ein DMS

So unterschiedlich die Systeme aussehen, am Ende gibt es nur drei Arten, wie eine neue
Anwendung an Ihre Daten kommt.

### Erstens: die offene Programmierschnittstelle

Der saubere Weg. Der Hersteller stellt eine dokumentierte Schnittstelle bereit, ein
Fremdsystem meldet sich daran an und tauscht Daten aus, ohne dass jemand etwas abtippt.
VaudisX geht diesen Weg und beschreibt ihn auf der eigenen Produktseite als im
Volkswagen-Umfeld bislang einmalig. Die Zahl der gleichzeitigen Verbindungen ist
gestaffelt, die kleinste Stufe ist nach Angaben des Anbieters bereits im Basispaket
enthalten. Mehrere Anbieter aus dem Umfeld sind dort angebunden, darunter Terminplanung
und Werkstattsteuerung.

Die Paketstaffelung der VaudisX API, nach Angaben von T-Systems.

WERBAS hat die Spezifikation seiner REST-Schnittstelle mit Version 10.1.0 öffentlich
gemacht, ausdrücklich damit Interessenten vorab prüfen können, ob sie passt. Für die
tatsächliche Nutzung bleibt ein Entwicklerpaket erforderlich.

WERBAS legt die Spezifikation offen, koppelt die Nutzung aber an ein Entwicklerpaket.

### Zweitens: der Standardweg auf Anfrage

Nicht jeder Hersteller veröffentlicht, was er anbietet. Loco-Soft listet rund 25
Partneranbindungen, das las ich zunächst als abgeschlossenes Netz. Auf meine Anfrage
hin stellte sich heraus, dass diese Liste nur eine Auswahl ist. Im System stecken
mehrere Hundert Anbindungen, und für Fremdanbieter gibt es zwei Standardwege: lesend
über die Datenbank, oder ein Webservice in beide Richtungen, über den Kunden-,
Fahrzeug-, Auftrags- und Termindaten laufen. Vorbedingung ist eine
Vertraulichkeitsvereinbarung, danach folgen die technischen Unterlagen.

Für die Praxis heißt das zweierlei. Der Weg ist offener als die Website vermuten
lässt, aber Sie finden ihn nicht durch Lesen, sondern nur durch Fragen. Und Sie sind
nicht der Erste: nach Angaben des Herstellers verlässt die Vereinbarung das Haus
mehrmals pro Woche, überwiegend an Anbieter, die genau solche Vorgänge automatisieren
wollen.

### Drittens: der Umweg über den Betrieb

Wenn nichts davon greift, bleibt der Agent vor dem System stehen. Er nimmt an, ordnet
vor und übergibt einen fertigen Vorgang an die Annahme, statt selbst einzutragen. Das
ist die unbeliebte Variante, und sie ist trotzdem oft die richtige, weil sie sofort
läuft und keine Freigabe braucht. Die Telefonzeit sparen Sie damit genauso ein. Was
fehlt, ist die letzte Handbewegung.

## Was leistet eine bestehende Anbindung praktisch?

Bis hierher ging es um die Frage, ob ein Weg existiert. Jetzt kommt die Frage, die im
Betrieb wirklich zählt: Was kommt am Ende dieses Weges tatsächlich an?

Dafür gibt es eine Quelle, die aussagekräftiger ist als jedes Herstellerprospekt. Der
Werkstatt-Terminplaner [1-wtp](https://www.1-wtp.info/schnittstellen/)
von pce Consulting ist seit Jahren an die
gängigen Systeme angebunden und legt für jedes einzeln offen, welche Funktionen laufen
und welche Zusatzschnittstelle dafür gebucht sein muss. Das ist kein Versprechen,
sondern eine Bestandsaufnahme aus dem Wirkbetrieb. Ich gebe sie hier wieder, weil sie
die beste öffentliche Antwort auf die Frage ist, wie tief eine Anbindung reicht.

| System | Was gelesen werden kann | Was geschrieben werden kann | Bedingung |
| --- | --- | --- | --- |
| **care** (ASC) | Kunde, Fahrzeug, fällige Wartungen, Rechnungshistorie, offene Aufträge, Zeiterfassung, Räderlager, Schichten und Abwesenheiten | nichts genannt | lokal und im Rechenzentrum möglich |
| **CARLO** (incadea) | als angebunden gelistet, Umfang nicht veröffentlicht | nicht veröffentlicht | offen |
| **CDP** (Motiondata Vector) | Kunde, Fahrzeug, fällige Wartungen, Rechnungshistorie, offene Aufträge, Schichten und Abwesenheiten | nichts genannt | – |
| **Dracar+, Optima21** (Keyloop) | Kunde, Fahrzeug, fällige Wartungen, Rechnungshistorie, offene Aufträge, Zeiterfassung | nichts genannt | – |
| **ec@ros** (imaweb) | Kunde, Fahrzeug, fällige Wartungen, Rechnungshistorie, Räderlager | **Auftragsanlage** | im Rechenzentrum und für die Auftragsanlage separate Schnittstelle von imaweb. Bei Škoda und Seat über den DMS-Backbone ohne Zusatz |
| **EUROPLUS** (CARDIS Reynolds) | Kunde, Fahrzeug, fällige Hauptuntersuchungen, Rechnungshistorie, offene Aufträge, Zeiterfassung | **Auftragsanlage**, Anlage und Änderung von Potentialen | Zusatzschnittstelle von CARDIS Reynolds erforderlich |
| **FORMEL 1** (CARDIS Reynolds) | Kunde, Fahrzeug, fällige Hauptuntersuchungen, Rechnungshistorie, offene Aufträge | **Auftragsanlage**, Anlage und Änderung von Potentialen | XML-Schnittstelle oder Zusatzschnittstelle, letztere nur bei Renault-Händlern. Rechnungshistorie nur mit XML-Schnittstelle |
| **KfzPilot** (attRiBut) | Kunde, Fahrzeug, fällige Wartungen, Rechnungshistorie, offene Aufträge, Räderlager, Arbeitsvorlagen | **Auftragsanlage** | Zusatzschnittstelle von attRiBut erforderlich |
| **KFZWIN** (TOPMOTIVE) | Kunde, Fahrzeug, Rechnungshistorie | nichts genannt | – |
| **Loco-Soft** | Kunde, Fahrzeug, fällige Wartungen, Rechnungshistorie, offene Aufträge, Abwesenheiten, Räderlager | **Auftragsanlage** sowie Rückschreiben von E-Mail-Adressen und Kilometerständen | keine Zusatzschnittstelle genannt |
| **MACS** (Mazda) | Kunde, Fahrzeug, Rechnungshistorie, offene Aufträge | nichts genannt | – |
| **P2** (Bungert) | Kunde, Fahrzeug, Rechnungshistorie, offene Aufträge | **Auftragsanlage** | – |
| **TOPCOnew** (imaweb) | Kunde, Fahrzeug, Räderlager | nichts genannt | lesender Datenbankzugriff muss von imaweb eingerichtet werden |
| **WERBAS** | Kunde, Fahrzeug, fällige Wartungen, Rechnungshistorie, offene Aufträge, Räderlager | **Auftragsanlage** | bidirektionale REST-Schnittstelle für Auftragsanlage und im Rechenzentrum |
| **werwiso, werwismart** (Betzemeier) | Kunde, Fahrzeug, fällige Wartungen, Rechnungshistorie, offene Aufträge | **Auftragsanlage** | lesender Zugriff als View durch Betzemeier. Auftragsanlage nur über WSC-Schnittstelle oder DMS-Backbone. Bei Škoda und Seat über den Backbone |
| **WinQuick** (Müßner) | Kunde, Fahrzeug, Rechnungshistorie | nichts genannt | – |

Quelle: [öffentliche Schnittstellenübersicht von 1-wtp](https://www.1-wtp.info/schnittstellen/)
(pce Consulting), abgerufen am 4. August 2026. „Nichts genannt" bedeutet, dass dort
kein schreibender Vorgang aufgeführt ist, nicht dass keiner möglich wäre.

### Drei Dinge, die in dieser Tabelle stecken

**Erstens: Lesen können fast alle, schreiben können weniger.** Kunde,
Fahrzeug und Rechnungshistorie sind praktisch überall abrufbar. Beim Anlegen eines
Auftrags wird es dünn, und genau dort entscheidet sich, ob ein Agent den Termin selbst
einträgt oder nur vorbereitet.

**Zweitens: Die Zusatzschnittstelle ist der eigentliche Kostenpunkt.**
Bei EUROPLUS, FORMEL 1, KfzPilot, WERBAS und ec@ros steht das Schreiben hinter einer
separaten, kostenpflichtigen Schnittstelle des Herstellers. Wer ein Angebot einholt,
ohne das geklärt zu haben, vergleicht Preise, die nicht vergleichbar sind.

**Drittens, und das hat mich selbst überrascht: Loco-Soft steht hier besser da,
als die Website vermuten lässt.** Ein Fremdanbieter legt dort Aufträge an und
schreibt sogar E-Mail-Adressen und Kilometerstände zurück, ohne dass eine
Zusatzschnittstelle genannt wird. Auf Nachfrage bestätigte der Hersteller, warum:
neben den gelisteten Partnern gibt es zwei Standardwege für Fremdsysteme, lesend über
die Datenbank und einen Webservice in beide Richtungen mit Auftrags- und Termindaten.
Wer dort anbinden will, unterschreibt zuerst eine Vertraulichkeitsvereinbarung und
bekommt dann die technischen Unterlagen.

Ich hatte in der ersten Fassung dieses Artikels geschrieben, Loco-Soft habe keine
offene Schnittstelle. Das war zu kurz gegriffen, und ich habe es korrigiert. Richtig
ist: nicht öffentlich dokumentiert heißt nicht verschlossen. Es heißt nur, dass Sie
fragen müssen.

Für Sie als Betrieb folgt daraus eine praktische Reihenfolge. Fragen Sie nicht zuerst,
ob Ihr DMS eine API hat, denn die Antwort steht oft nirgends. Fragen Sie beim
Hersteller nach, ob es für Ihren Anwendungsfall einen Standardweg oder bereits einen
angebundenen Anbieter gibt. Wenn ja, ist der Weg meist kürzer und billiger als jede
Eigenentwicklung.

## Was bietet Ihr Hersteller inzwischen selbst an?

Ein Punkt, den ich in Gesprächen selten höre und der viel Geld spart: Ihr DMS-Hersteller
baut möglicherweise gerade genau das, wofür Sie einen Anbieter suchen.

Loco-Soft hat im Oktober 2025 KI-Funktionen in die Software integriert. Unterstützung
beim Verfassen und Übersetzen von E-Mails, Rechtschreibprüfung und eigene Routinen, die
sich über ein Editor-Werkzeug einrichten lassen. Der Preis liegt nach Angaben des
Herstellers bei 19,90 Euro monatlich pro Betrieb, die Kosten sind über
Vorauszahlungs-Grenzen gedeckelt. Angekündigt sind ausdrücklich auch Chatbots für die
Terminvereinbarung.

Wenn Sie also überlegen, ob Sie einen Terminbot brauchen, und Loco-Soft einsetzen:
fragen Sie zuerst dort. Für Standardantworten und Textbausteine reicht das in vielen
Betrieben. Der Unterschied zeigt sich erst da, wo es um Ihren Betrieb geht und nicht um
den Durchschnitt. Also bei der Frage, welche Termine Ihre Bühnen überhaupt vertragen,
welcher Kunde welche Vorgeschichte hat und wann jemand zurückrufen muss.

Ich sage das gegen mein eigenes Geschäft, weil es stimmt. Eine Empfehlung, die den
günstigeren Weg verschweigt, hält genau bis zu dem Tag, an dem der Kunde ihn selbst
findet.

Was der Hersteller mitliefert, muss niemand zukaufen. Loco-Soft hat die Terminvergabe per Chat bereits angekündigt.

Das DIGISTAFF-Vorgehen

Ich bin herstellerunabhängig und verkaufe kein eigenes DMS. Deshalb sieht der Anfang so aus:

* Zuerst klären, welches System bei Ihnen läuft und was es zulässt
* Dann prüfen, was Ihr Hersteller bereits mitliefert oder angekündigt hat
* Erst danach entscheiden, ob eine eigene Anbindung überhaupt nötig ist

Bei einer [eigenen Auswertung von 1.049 Betriebswebsites](https://www.digistaff.de/erhebung-terminannahme-kfz-2026.html) im August 2026 habe ich 16 verschiedene Terminsysteme gefunden, kein einziges davon marktbeherrschend. Welches System bei Ihnen läuft und welcher Weg dafür offen steht, klären wir am schnellsten im Gespräch.  
Ronny Schumann, Digistaff Berlin, Telefon [0174 5768499](tel:+491745768499)

## Was Sie diese Woche tun können

1. Nachsehen, welches System bei Ihnen läuft und in welcher Fassung. Die Version steht
   meist in der Titelzeile oder unter dem Menüpunkt Info.
2. Ihren DMS-Betreuer anrufen und drei Fragen stellen: Gibt es eine Schnittstelle für
   Fremdsysteme, was kostet ihre Nutzung, und darf ein angebundenes System nur lesen
   oder auch schreiben.
3. Im Kundenbereich oder Newsletter Ihres Herstellers nachsehen, ob dort bereits
   KI-Funktionen angekündigt sind. Das erspart in manchen Fällen die ganze Suche.

Die Übersicht oben sagt Ihnen, welcher Weg technisch offensteht. Sie sagt nicht, ob er
sich für Ihren Betrieb lohnt, denn das hängt daran, wie viel heute von Hand läuft. Der
[Reifegrad-Check](https://www.digistaff.de/reifegrad-assessment.html) geht diese Stellen durch.
25 Fragen, ohne dass Sie dafür mit jemandem sprechen müssen.

Unsicher, was Ihr System zulässt?

Sagen Sie mir, welches DMS bei Ihnen läuft. In dreißig Minuten wissen Sie, ob eine Anbindung möglich ist, was der Hersteller selbst anbietet und ob sich der Aufwand für Ihren Betrieb lohnt.

[Kostenlose Potenzialanalyse anfragen](https://www.digistaff.de/index.html#contact)

## Häufige Fragen

### Welches Autohaus-DMS hat eine offene Schnittstelle?

Öffentlich beschrieben sind derzeit zwei. VaudisX von T-Systems bietet eine
Programmierschnittstelle, die nach Angaben des Anbieters im Volkswagen-Umfeld bislang
einmalig ist. WERBAS hat die Spezifikation seiner REST-Schnittstelle seit Version 10.1.0
offengelegt, die Nutzung setzt allerdings ein kostenpflichtiges Entwicklerpaket voraus.
Bei allen anderen gängigen Systemen führt der Weg über eine direkte Anfrage beim
Hersteller.

### Was kostet eine DMS-Anbindung?

Die Konditionen sind bei keinem Anbieter öffentlich einsehbar. VaudisX staffelt nach
Anzahl der Verbindungen in drei Paketgrößen, wobei die kleinste bereits im Basispaket
enthalten ist. WERBAS verlangt ein Entwicklerpaket. Bei mehreren Systemen kommt eine
kostenpflichtige Zusatzschnittstelle hinzu, sobald ein Fremdsystem nicht nur lesen,
sondern auch Aufträge anlegen soll. Fragen Sie das vor jeder Tool-Entscheidung ab.

### Brauche ich eine Schnittstelle, wenn mein DMS selbst KI anbietet?

Für einfache Aufgaben oft nicht. Loco-Soft hat im Oktober 2025 KI-Funktionen integriert,
ab 19,90 Euro monatlich pro Betrieb, und Chatbots für die Terminvereinbarung angekündigt.
Wer nur Textbausteine und Standardantworten braucht, ist damit gut bedient. Sobald ein
Agent aber echte Termine in Ihren Werkstattkalender schreiben oder Kundenhistorien lesen
soll, brauchen Sie den Datenweg ins System.

### Was mache ich, wenn mein DMS keine Schnittstelle hat?

Dann bleibt der Agent vor dem System stehen, und das ist nicht zwingend ein
Ausschlusskriterium. Terminanfragen, Rückrufwünsche und wiederkehrende Fragen lassen sich
auch ohne Zugriff auf das DMS abfangen, die Übergabe an die Annahme erfolgt dann als
vorbereiteter Vorgang statt als automatischer Eintrag. Das ist weniger elegant, spart
aber denselben Anteil an Telefonzeit.

### Wie erfahre ich, welche Schnittstelle mein Betrieb hat?

Rufen Sie Ihren DMS-Betreuer an und stellen Sie drei Fragen: Gibt es eine
Programmierschnittstelle für Fremdsysteme, was kostet deren Nutzung, und darf ein
angebundenes System nur lesen oder auch schreiben. Die Antwort auf die dritte Frage
entscheidet darüber, ob ein Agent Termine selbst eintragen kann oder nur vorbereitet.

## Quellen

Die Angaben in diesem Beitrag stammen aus öffentlich zugänglichen Veröffentlichungen,
abgerufen am 4. August 2026, sowie aus direkten Auskünften der Hersteller. Wo eine
Angabe fehlt, steht das ausdrücklich dabei.

* **Loco-Soft Vertriebs GmbH, schriftliche Auskunft vom 5. August 2026**
  (Senior Teamleitung Vertrieb, Leitung Programme und Schnittstellen): Die auf der
  Website gelisteten Partner sind eine Auswahl, im System sind mehrere Hundert
  Anbindungen vorhanden. Für Fremdsysteme bestehen zwei Standardwege, lesender
  Zugriff über die PostgreSQL-Datenbank und ein bidirektionaler Webservice für
  Kunden-, Fahrzeug-, Auftrags- und Termindaten. Voraussetzung für die technischen
  Unterlagen ist eine Vertraulichkeitsvereinbarung. Diese Auskunft korrigiert die
  Erstfassung dieses Beitrags vom 4. August 2026.
* **T-Systems International GmbH, schriftliche Auskunft vom 5. August 2026**
  (Produktmanagement Vaudis): Für die VaudisX API sind eine eigene API-ID und ein
  eigener Schlüssel erforderlich. Die Anbindungskosten fallen einmalig an und werden
  vom anbindenden Anbieter getragen, nicht vom Betrieb. Die API ist ausschließlich in
  der lokalen Umgebung des Betriebs nutzbar; eine Cloud-Anwendung benötigt zusätzlich
  eine Vermittlungsschicht vor Ort.
* **1-wtp, Der Werkstatt-Terminplaner** (pce Consulting), Übersicht
  „Schnittstellen": Funktionsumfang je angebundenem DMS, einschließlich der Angabe,
  welche Zusatzschnittstelle jeweils erforderlich ist. Grundlage der Funktionsmatrix
  oben.  
  [www.1-wtp.info/schnittstellen](https://www.1-wtp.info/schnittstellen/)
* **T-Systems, VaudisX API**: Beschreibung der Programmierschnittstelle,
  Paketstaffelung nach Anzahl der Verbindungen, Liste der bereits angebundenen
  Partner.  
  [auto.dms.t-systems.net/public/vaudisx\_api.action](https://auto.dms.t-systems.net/public/vaudisx_api.action)
* **WERBAS//KSR, Release Notes WERBAS.Cloud 10.1.0**: Offenlegung der
  REST-Spezifikation, Hinweis auf das weiterhin erforderliche Entwicklerpaket.  
  [help.ksredv.de/de\_DE/werbascloud/werbascloud-v10100](https://help.ksredv.de/de_DE/werbascloud/werbascloud-v10100)
* **Loco-Soft, Schnittstellenübersicht**: unterstützte Marken und
  Partneranbindungen.  
  [loco-soft.de/produkte/schnittstellen](https://loco-soft.de/produkte/schnittstellen)
* **Loco-Soft, Meldung vom 8. Oktober 2025**: Integration von
  KI-Funktionen, Preis und die angekündigten Chatbots für die Terminvereinbarung.  
  [loco-soft.de/aktuelles/ki-integration-fuer-den-autohaus-alltag](https://loco-soft.de/aktuelles/ki-integration-fuer-den-autohaus-alltag)
* **T-Systems, gDnet**: Beschreibung des von Volkswagen zertifizierten
  Netzes zur Anbindung von Konzernpartnern.  
  [auto.dms.t-systems.net/public/gdnet.action](https://auto.dms.t-systems.net/public/gdnet.action)

Ich habe am 4. August 2026 sieben Hersteller schriftlich angefragt. Loco-Soft und
T-Systems haben am 5. August geantwortet, ihre Angaben stehen oben und in den Quellen.
WERBAS hat die Anfrage aufgenommen. Zu incadea (CARLO), Keyloop (Dracar+, Optima21),
CARDIS Reynolds und Motiondata Vector liegt noch keine Antwort vor. Weitere Antworten
arbeite ich hier ein und weise das Änderungsdatum aus.

Weiterführende Artikel

* [Terminannahme über ein Webformular →](https://www.digistaff.de/ratgeber/werkstatt-termin-online-webformular.html)
* [KI-Agent oder Chatbot? →](https://www.digistaff.de/ratgeber/ki-agent-vs-chatbot-autohaus.html)
* [DMS und DATEV verbinden →](https://www.digistaff.de/ratgeber/dms-datev-schnittstelle-autohaus-automatisierung.html)
* [Loco-Soft: Schnittstellen, KI und was ein Fremdanbieter darf →](https://www.digistaff.de/ratgeber/loco-soft-schnittstellen-ki-autohaus.html)
