Im Autohaus laufen Neuwagenverkauf, Werkstatt, Ersatzteile und Finanzierungsprovisionen parallel – alle mit eigenen Buchungsregeln. Der größte Zeitfresser ist nicht die Buchhaltung selbst, sondern der manuelle Transfer vom DMS in DATEV. Wir schließen diese Lücke.
Umsatz, Margen, offene Posten — direkt aus DATEV SKR51, ohne manuelle Aufbereitung.
Drei Engpässe, die sich jede Woche wiederholen.
Ein Werkstattauftrag in incadea oder Autosoft erzeugt eine Rechnung – die trotzdem manuell in DATEV übertragen wird. Die Schnittstelle existiert oft nicht oder funktioniert nicht zuverlässig.
DATEV hat für das Autohaus den speziellen SKR51 entwickelt. Neuwagenverkauf, Gebrauchtwagen, Werkstatt und Finanzierungsprovisionen laufen nach eigenen Regeln – Standard-Tools versagen hier.
Der Markenimporteur verlangt Umsatzzahlen, Margen und Lagerbestände. Das bedeutet monatlich manuelle Aufbereitung aus verschiedenen Quellen – obwohl DATEV SKR51 dieses Reporting direkt aus der Fibu liefern könnte.
Vom DMS-Auftrag bis zur DATEV-Buchung – automatisch, ohne manuelle Eingabe.
1. DMS-Auftrag
incadea, Autosoft, Locosoft, CarLo – Werkstattauftrag oder Verkaufsrechnung
2. KI-Extraktion
Betrag, Datum, Leistungsart, MwSt. und Kostenstelle automatisch ausgelesen
3. SKR51-Kontierung
Automatische Zuweisung auf die richtigen Kfz-Konten im DATEV SKR51
4. DATEV-Übergabe
Buchungsstapel in DATEV Unternehmen Online – Steuerberater sieht alles
Viele wiederkehrende Schritte lassen sich heute so vorbereiten, dass manuelle Eingaben deutlich sinken. Ausnahmen, Freigaben und steuerliche Sonderfälle bleiben sichtbar.
Fünf Kriterien aus der Praxis – wenn drei davon zutreffen, ist der Aufwand für Automatisierung schnell amortisiert.
Werkstatt-Lieferscheine, Teile-Rechnungen, Leasingabrechnungen – ab diesem Volumen lässt sich der Automatisierungsaufwand in der Regel in überschaubarer Zeit amortisieren – genaue Zahlen hängen vom DMS, der Belegqualität und dem Freigabeprozess ab.
Wenn DMS und DATEV keine direkte Schnittstelle haben, bedeutet jeder Auftrag eine manuelle Eingabe. Das ist der klassische Medienbruch.
Wenn Umsatzzahlen, Margen oder Lagerbestände manuell aus verschiedenen Quellen zusammengeführt werden, ist das ein direktes Automatisierungspotenzial.
Steuerberater beklagen häufig lückenhafte Buchungsstapel, unklare Kostenstellen oder fehlende Belegzuordnungen – Probleme, die Middleware-Automatisierung direkt löst.
Wer E-Rechnungen noch manuell verarbeitet, zahlt doppelt: einmal für den Aufwand und einmal für das Compliance-Risiko. Die Umstellung ist der ideale Zeitpunkt, Belegverarbeitung grundsätzlich zu automatisieren.
Ein DMS-zu-DATEV-Medienbruch entsteht, wenn Werkstattaufträge, Verkaufsrechnungen, Teileumsätze oder Herstellerdaten zwar im Dealer-Management-System (DMS) vorhanden sind, aber nicht strukturiert in DATEV oder an den Steuerberater übergeben werden. Die Folge sind manuelle Exporte, Nachpflege, Rückfragen und verzögerte Auswertungen.
Das Problem ist systembedingt: DMS-Systeme wie incadea, Autosoft oder CarLo sind auf Fahrzeug- und Werkstattprozesse ausgelegt. DATEV ist auf kaufmännische Buchführung ausgelegt. Beide Welten haben unterschiedliche Datenmodelle – ohne Middleware entstehen Brüche.
Middleware-Automatisierung schließt diese Lücke: Sie liest DMS-Daten strukturiert aus, transformiert sie in das für DATEV SKR51 passende Format und übergibt den fertigen Buchungsstapel mit Originalbeleg. Der Steuerberater sieht strukturierte, nachvollziehbare Daten – mit deutlich weniger Rückfragen.
Einordnung der Richtwerte: Die genannten Quoten (90% digitale Buchungen, 85% vollautomatisch kontierfähig, 70–80% Zeitersparnis) sind Richtwerte aus typischen Digitalisierungsprojekten und verfügbaren DATEV/OCR-Prozessen. Die tatsächliche Quote hängt von DMS-System, Belegqualität, Kontierungslogik und Freigabeprozess ab. In der Discovery-Woche wird die Quote mit echten Vorgängen gemessen.
Alle Unternehmen im B2B-Bereich in Deutschland – auch Autohäuser und Werkstätten mit gewerblichen Kunden.
Eingangs-E-Rechnungen müssen seit Januar 2025 empfangen werden können. Ausgangs-E-Rechnungen folgen schrittweise bis 2028.
DATEV und Lexware verarbeiten E-Rechnungen bereits GoBD-konform. In einer Discovery-Woche prüfen wir Ihren Status und schließen offene Lücken.
Steuerliche Sonderfälle – Vorsteuerabzug bei gemischter Nutzung, Umsatzsteuer-Sonderregelungen: Hier bleibt der Steuerberater Pflicht.
Jahresabschluss und HGB-Bilanzierung – Automatisierung liefert saubere Vorarbeit. Den Abschluss verantwortet der Steuerberater.
Schlechte Ausgangsdaten – KI braucht saubere Daten als Basis. Ohne Datenbereinigung kein Automatisierungsgewinn. Deshalb beginnen wir immer mit einer Bestandsaufnahme.
Endkontrolle – Bei 90% Genauigkeit müssen 10% geprüft werden. Wir bauen Systeme, die Ausnahmen sichtbar machen – nicht verstecken.
SKR51 ist der speziell von DATEV für das Kraftfahrzeuggewerbe entwickelte Kontenrahmen. Er bildet die spezifischen Buchungslogiken des Autohauses ab: Neuwagenverkauf, Gebrauchtwagen, Werkstattleistungen, Finanzierungsprovisionen und Herstellerreporting laufen nach anderen Regeln als in einem Standard-KMU.
Native Schnittstellen existieren teilweise, sind aber oft unvollständig oder erfordern aufwändige Konfiguration. Der zuverlässigere Weg ist eine Middleware-Schicht, die DMS-Exporte strukturiert verarbeitet und in DATEV-kompatible Buchungsstapel umwandelt – unabhängig vom DMS-Hersteller.
Nein. KI automatisiert die wiederkehrenden Buchungsvorgänge und bereitet Daten strukturiert vor. Steuerliche Beurteilung, Jahresabschluss, HGB-Bilanzierung und die Freigabe der Buchungslogik bleiben beim Steuerberater. Automatisierung entlastet beide Seiten – nicht ersetzt.
Seit Januar 2025 müssen alle Unternehmen im B2B-Bereich E-Rechnungen empfangen können. Autohäuser mit gewerblichen Kunden sind direkt betroffen. Ausgangs-E-Rechnungen werden schrittweise bis 2028 Pflicht. DATEV und Lexware unterstützen E-Rechnungen bereits GoBD-konform.
Wir beginnen mit einer Discovery-Phase: Prozess-Audit, Bestandsaufnahme DMS-Daten, Prüfung der Datenqualität und Definition der Buchungslogik. Erst danach wird ein Pilot mit echten Vorgängen gebaut. So vermeiden wir Automatisierung auf schlechter Datenbasis.
Ja. Die Middleware-Lösung setzt auf bestehenden DMS-Exporten auf. Es ist kein Systemwechsel nötig. incadea, Autosoft, CarLo, Locosoft – alle gängigen Systeme exportieren die relevanten Daten in einem Format, das weiterverarbeitet werden kann.
Das System stuft jeden Vorgang automatisch ein: vollständig übernehmen, Buchungsvorschlag vorbereiten, Rückfrage an die Buchhaltung, oder Steuerberater-Freigabe erforderlich. Ausnahmen werden sichtbar gemacht, nicht versteckt. Der Mensch entscheidet – das System bereitet vor.
Quellen & Grundlagen
Für das Gespräch reicht eine grobe Einschätzung: Welches DMS nutzen Sie? Wird DATEV intern oder über den Steuerberater genutzt? Wo entstehen heute Rückfragen oder Nacharbeiten?
Wir prüfen gemeinsam, wo DMS, DATEV, E-Rechnung und Steuerberaterübergabe heute Zeit kosten. Kein Pitch, keine Verpflichtung.